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Freiwillige FeuerwehrHeide-Stadt

Technik

Alarmierung

Alle Notrufe über die Notrufnummer 112 aus den Landkreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg gehen bei der “Kooperativen Regionalleitstelle Elmshorn” (KRLS) ein.

: IRLS Elmshorn : Disponentenplatz IRLS Elmshorn

Hier werden bei einem Notruf alle erforderlichen Daten vom Disponenten der Leitstelle aufgenommen und in ein EDV-System eingegeben. Daher sollte sich der Anrufer nicht wundern, wenn ihm sehr viele Fragen gestellt werden. Denn je mehr Informationen der Disponent hat, umso zielgerichteter und damit effektiver kann er die Rettungskräfte alarmieren.

In dem EDV-System sind alle Informationen hinterlegt, die zur Alarmierung der Rettungskräfte notwendigen sind. Je nach Art des Notfalls werden mit den hinterlegten und abgefragten Informationen die erforderlichen Rettungskräfte alarmiert. Dazu gehören der Rettungsdienst, die Feuerwehren und ihrer speziellen Einsatzgruppen, das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

: Funkmeldeempfänger DME925 : Funkmeldeempfänger DME925

Ist der Notfall im Einzugsgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Heide-Stadt werden unsere Kameradinnen und Kameraden, je nach Art des Notfalls nach der von uns erstellten Alarmierungsmatrix und den eingeteilten Alarmgruppen, alarmiert. Jedes aktive Mitglied hat einen digitalen Funkmeldeempfänger (DME) vom Type SwissPhone DME925; kurz Pieper genannt. Dieser piept bei einem Alarm lautstark und zeigt über ein Display das Einsatzstichwort, den Einsatzort und weitere wichtige Informationen an (siehe Bild).

: DME925 Display : Displayanzeige DME925

Unsere Frauen und Männer unterbrechen sofort ihre derzeitige Tätigkeit (ob auf der Arbeit, zu Hause , beim Einkaufen oder sonst wo im Stadtgebiet) und eilen zügig zum Feuerwehrgerätehaus. Dieser plötzliche Aufbruch verursacht in unserer Umgebung gelegentliches Kopfschütteln und stößt auf Unverständnis. Jeder sollte sich jedoch darüber bewusst sein, dass es sich auch um ein Notfall bei ihm zuhause handeln könnte und das in der Regel immer höchste Eile geboten ist.

Es werden grundätzlich mehr Aktive alarmiert, als für den Einsatz tatsächlich notwendig sind. Damit ist sichergestellt, dass trotz Ortsabwesendheit, Krankheit oder sonstiger Gründe ausreichend Einsatzräfte zur Verfügung stehen. Denn keiner muss sich von der Einsatzbereitschaft abmelden. Jedes unser aktiven Mitglieder hat 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr Einsatzbereitschaft. Somit kann es vorkommen, dass auch zu kleinen Einsatzstichworten mehrere Großfahrzeuge ausrücken.

Über unser Anzeigesystem werden die Fahrzeuge und die Reihenfolge des Ausrückens angezeigt. Diese Ausrückeordnung ist abhängig von dem Einsatzstichwort, der Alarmierungsgruppe und vom Alarmierungstext. Weitere Einzelheiten zur technischen Umsetzung finden Sie auf unserer Seite zum Thema Alarmierungssteuerung.

Eine kurze Einführung in die digitale Alarmierung und einige Erläuterungen zu den Alarmeinteilungen der FF Heide-Stadt finden Sie hier.

Das Leid der plötzlichen Alarmierung

Alarmierung und Leitstelle

Alle Notrufe über die Notrufnummer 112 aus den Landkreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg gehen bei der “Kooperativen Regionalleitstelle Elmshorn” (KRLS) ein.

: IRLS Elmshorn : Disponentenplatz IRLS Elmshorn

Hier werden bei einem Notruf alle erforderlichen Daten vom Disponenten der Leitstelle aufgenommen und in ein EDV-System eingegeben. Daher sollte sich der Anrufer nicht wundern, wenn ihm sehr viele Fragen gestellt werden. Denn je mehr Informationen der Disponent hat, umso zielgerichteter und damit effektiver kann er die Rettungskräfte alarmieren.

In dem EDV-System sind alle Informationen hinterlegt, die zur Alarmierung der Rettungskräfte notwendigen sind. Je nach Art des Notfalls werden mit den hinterlegten und abgefragten Informationen die erforderlichen Rettungskräfte alarmiert. Dazu gehören der Rettungsdienst, die Feuerwehren und ihrer speziellen Einsatzgruppen, das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

: Funkmeldeempfänger DME925 : Funkmeldeempfänger DME925

Ist der Notfall im Einzugsgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Heide-Stadt werden unsere Kameradinnen und Kameraden, je nach Art des Notfalls nach der von uns erstellten Alarmierungsmatrix und den eingeteilten Alarmgruppen, alarmiert. Jedes aktive Mitglied hat einen digitalen Funkmeldeempfänger (DME) vom Type SwissPhone DME925; kurz Pieper genannt. Dieser piept bei einem Alarm lautstark und zeigt über ein Display das Einsatzstichwort, den Einsatzort und weitere wichtige Informationen an (siehe Bild).

: DME925 Display : Displayanzeige DME925

Unsere Frauen und Männer unterbrechen sofort ihre derzeitige Tätigkeit (ob auf der Arbeit, zu Hause , beim Einkaufen oder sonst wo im Stadtgebiet) und eilen zügig zum Feuerwehrgerätehaus. Dieser plötzliche Aufbruch verursacht in unserer Umgebung gelegentliches Kopfschütteln und stößt auf Unverständnis. Jeder sollte sich jedoch darüber bewusst sein, dass es sich auch um ein Notfall bei ihm zuhause handeln könnte und das in der Regel immer höchste Eile geboten ist.

Es werden grundätzlich mehr Aktive alarmiert, als für den Einsatz tatsächlich notwendig sind. Damit ist sichergestellt, dass trotz Ortsabwesendheit, Krankheit oder sonstiger Gründe ausreichend Einsatzräfte zur Verfügung stehen. Denn keiner muss sich von der Einsatzbereitschaft abmelden. Jedes unser aktiven Mitglieder hat 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr Einsatzbereitschaft. Somit kann es vorkommen, dass auch zu kleinen Einsatzstichworten mehrere Großfahrzeuge ausrücken.

Über unser Anzeigesystem werden die Fahrzeuge und die Reihenfolge des Ausrückens angezeigt. Diese Ausrückeordnung ist abhängig von dem Einsatzstichwort, der Alarmierungsgruppe und vom Alarmierungstext. Weitere Einzelheiten zur technischen Umsetzung finden Sie auf unserer Seite zum Thema Alarmierungssteuerung.

Eine kurze Einführung in die digitale Alarmierung und einige Erläuterungen zu den Alarmeinteilungen der FF Heide-Stadt finden Sie hier.

Das Leid der plötzlichen Alarmierung

Digitale Alarmierung

: DME925 im Ladegerät

Seit dem 27.12.2007 werden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Zuständigkeitsbereich der Integrierten Regionalleitstelle Elmshorn (IRLS) auch digital alarmiert.

Diese Alarmierungsart löst die bisherige analoge Alarmierung über das 4 m Band ab. Mit dieser Technik ist es nun möglich die Einsatzkräfte noch gezielter zu verschiedenen Stichworten bzw. Einsatzlagen zu alarmieren. Außerdem erlaubt die digitalen Alarmierung, die Ausrückeordnung der Fahrzeuge und anderer Einsatzmitttel einzuteilen. Eine detailierte Beschreibung zur Umsetzung finden Sie hier.

Allerdings werden die Informationen nur als Textmeldungen übertragen. Eine Sprachübertragung ist nicht mehr möglich.

Auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heide-Stadt haben seit dem 14.01.2007 einen neuen digitalen Funkmeldeempfänger vom Typ SwissPhone DME925 erhalten. In einer Testphase wurden bis etwa Ende März 2008 alle Einsatzalarme digital und analog ausgelöst.

Alle 134 aktiven Mitglieder sind in verschiedene Alarmgruppen eingeteilt worden. Die Einteilung erfolgte nach unterschiedlichen Kriterien die im folgenden erläutert werden sollen.

Ziel war es unter anderem vier gleichstarke und gleichbesetzte Einsatzgruppen (Gruppen-RIC) zu bilden. Danach wurden alle Kameradinnen und Kameraden nach folgenden Kriterien und unabhängig ihrer Person in die vier Einsatzgruppen verteilt:

  • Technische Hilfeleistungslehrgang
  • Lehrgang zum Führen von Motorsägen
  • Atemschutzgeräteträger
  • Maschinist für Großfahrzeuge (Führerscheinklasse C bzw. 2 und die entsprechend Einweisung auf den Großfahrzeugen)
  • Erreichbarkeit für die Alarmierung tagsüber

Diese Einsatzgruppen werden jetzt automatisch abwechselnd je nach Einsatzstichwort alarmiert.

Die zwei Zugführer und vier Gruppenführer werden bei vielen Einsätzen immer mit alarmiert. Dies soll gewährleisten, dass ausreichend Abschnittsführer vor Ort sind.

Außerdem wurden zwei Alarmgruppen für Atemschutzgeräteträger, eine für Maschinisten und eine für Sonderfahrzeuge (Drehleiter) gebildet. Diese Sonderalarmgruppen werden nur auf Anforderung der Einsatzleitung vor Ort oder bei ganz bestimmten Einsatzstichworten ausgelöst.

Weiterhin gibt es drei Sammelgruppen

  • Vollalarm: Alle vier Einsatzgruppen werden alarmiert
  • Zugalarm 1 : Die Einsatzgruppen 1 und 2 werden alarmiert
  • Zugalarm 2: Die Einsatzgruppen 3 und 4 werden alarmiert

Die Arbeitsgruppe, die die Einteilung der Kameradinnen und Kameraden in die verschiedenen Alarmgruppen vorgenommen hat, war bemüht eine praktikable und von den Mitgliedern akzeptierte Einteilung vorzunehmen. Diese Einteilung soll den Einsatzstichworten und -erfordernissen genauso gerecht werden, wie den Wünschen und Motivationen unserer Kameradinnen und Kameraden.

Nach der Einteilung der Einsatzkräfte in die Alarmgruppen erfolgte die Verteilung der Alarmgruppen zu den jeweiligen Einsatzstichworten. D.h. bei dem Einsatzstichwort “Großfeuer” werden mehr Alarmgruppen alarmiert als bei einem Kleinfeuer oder bei dem Stichwort “THL Ölspur”. Diese Alarmierungsmatrix ist bei der IRL Elmshorn hinterlegt. Nach dieser Matrix erfolgt die Alarmierung der FFw Heide-Stadt.

Um die oben beschriebene Alarmierungsverteilung besser zu verstehen, ist diese Tabelle gedacht. Sie ist ein Ausschnitt aus der kompletten Alarmierungsmatrix.

Stichwort alarmierte Alarm- bzw. Sammelgruppe
Containerbrand tagsüber (6:00 -17:00 Uhr) Zugalarm abwechselnd Zug 1 oder 2
Containerbrand nicht tagsüber Gruppenalarm abwechselnd Einsatzgruppe 1 bis 4
Brandmeldealarm Zugalarm abwechselnd Zug 1 oder 2
Mittelfeuer mit Menschenleben in Gefahr Vollalarm
Anforderung von Atemschutzgeräteträgern als nachbarschaftliche Löschhilfe Alarmgruppe Atemschutzgeräteträger abwechselnd Ats-RIC 1 oder 2
THL mit der Drehleiter Alarmgruppe Sonderfahrzeuge Drehleiter

Weitere Informationen zu dem Thema Alarmierung, POCSAG sind hier zu finden:

Alarmierungssteuerung

Von November 2008 bis Juni 2009 haben wir in Eigenleistung und mit der Unterstützung von Sponsoren und der Stadt Heide unser Feuerwehrhaus in Sachen Kommunikations -und Netzwerktechnik modernisiert.

Wir haben über 1600 m Netzwerkleitung und 600 m Telefonleitungen verlegt. Es ist eine hochmoderne Telefonanlage von der Firma Telcat gestiftet worden. Jeder Raum hat jetzt einen Netzwerkanschluss und ein Telefon.

Bei diesem Umbau sind auch unserer Einsatzzentrale etliche Neuerung eingebaut worden.

  • 19“ Schrank zur Aufnahme folgender technischen Komponenten:

  • Telefonanlage

  • Unabhängige Stromversorgung

  • Patchfelder für Netzwerk und Telefon

  • 24 Port Fast-Ethernet Switch

  • Mischpult Verstärker für unsere Lautsprecheranlage

  • DME zur Alarmierungssteuerung

  • Patchfeld für Audio/Videosignale

  • PC als Server und zur Alarmierungssteuerung

  • Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) für die Alarmierungssteuerung

  • Einbauschrank

  • Whiteboards

  • Faxgerät und Drucker

Im Zuge dieser Maßnahmen haben wir seit dem 19. April 2009 ein automatisches Alarmierungssystem.

Die einzelnen Komponenten dieses Alarmierungssystem sollen im folgenden vorgestellt werden.

Ausrückeordnung

Wie auf den Seiten zum Thema “Alarmierung“ beschrieben, werden bei Einsätzen die Feuerwehrleute von der Leitstelle mit einem Stichwort und einem Alarmtext über Digitale Meldeempfänger (DME) alarmiert.

Dieses Stichwort und der Alarmtext wird vom DME an einen PC gesendet. Auf diesem ständig eingeschalteten PC läuft eine selbst entwickelte Software, der DME-Logger. Diese Software zerlegt den Alarmtext in seine Einzelteile und stellt ihn auf einem großen 60“ LCD-Monitor in der Fahrzeughalle dar.

Das wichtigste ist aber die Bedingungsmatrix. In dieser werden in Abhängigkeit des Stichwortes und des Alarmtextes, die von uns definierte Reihenfolge für die ausrückenden Fahrzeuge und Alarmhinweise ebenfalls auf dem Monitor dargestellt. Dies geschieht vollautomatisch. Somit wissen die im Feuerwehrhaus eintreffenden Einsatzkräfte mit welchen Fahrzeugen sie, in welcher Reihenfolge ausrücken müssen. Außerdem werden bei verschiedenen Einsatzszenarien auch Sondereinsatzmittel mit angezeigt.

Akustische Alarmierung

Da der DME keine Sprache mehr überträgt, sorgt bei uns der DME-Logger für die akustische Alarmierung. Dafür wird mittels einer Sprachsynthese und der Soundkarte des PC der Alarmierungston, das Stichwort und der Alarmtext über die vorhandene Elektrische Lautsprecheranlage (ELA) im ganzen Feuerwehrhauses ausgegeben.

Ansteuerung

Eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) schaltet bei einem Alarm das Licht in der Fahrzeughalle und mit Verzögerung die Absauganlage für die Fahrzeugabgase ein. Außerdem wird für eine kurze Zeit die Eingangstür freigegeben. Diese Maßnahme ermöglicht der ersten Einsatzkraft in das Feuerwehrhaus zu gelangen und die Tore zu öffnen.

Die prinzipielle Funktionsweise ist im nachfolgenden Bild nochmals dargestellt.

Prinzip der Alarmierungssteuerung
Prinzip der Alarmierungssteuerung

DME Logger

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